MariethLadyLucinda
ein Shire Horse entdeckt die Welt ...

Lehrgang Akademische Reitkunst und co

im April 2011 auf dem Katharinenhof in Wendlingen


Endlich fand der erste Kurs mit Gabriele Strietzel im Jahr 2011 statt. Diesmal nahmen viele neue Teilnehmer teil, die zum größten Teil über Ingeborg Hellwig auf meinen Lehrgang aufmerksam geworden waren. Insgesamt waren wir am Samstag sechs und am Sonntag sieben Teilnehmer und zwei Zuschauer waren auch an beiden Tagen dabei.

Am Samstagmorgen starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück. Die Teilnehmer stellen sich und ihre Pferde vor. Gabi erläuterte orientiert an den Wünschen der Teilnehmer entsprechendes theoretisches Hintergrundwissen und machte Vorschläge für Anknüpfungspunkte. Anschließend besprachen wir eine passende und sinnvolle Reihenfolge für die Kursteilnehmer. Um zehn Uhr ging es dann mit der ersten Praxiseinheit los. Nachdem der erste Praxisblock geschafft war, wurde beim gemeinsamen Mittagessen das Gesehene reflektiert und über alle Themen rundherum um Pferde gesprochen. Im Anschluss folgte der zweite Praxisblock. Immer wieder erklärte Gabi den sehr vielfältigen Lektionen und Übungen den theoretischen Hintergrund. Auf diese Weise konnte man Theorie und Praxis sehr gut miteinander in Verbindung bringen.

Am Sonntag starteten wir etwas früher, da wir nun sieben Teilnehmer waren. Auf Wunsch der Teilnehmer wurde dei Zeiteinheit um zehn Minuten verlängert. Was natürlich auch bedeutete, dass es gegen Abend sehr spät wurde. Erst um 21 Uhr war ich mit meiner zweiten Einheit als letzter Teilnehmer fertig.

Es war ein sehr lehrreiches Wochenende. Ich kann sehr viel aus allen Bereichen lernen und habe sehr freundliche und sehr symphatische Kurszeilnehmer erleben dürfen, die ich gerne bald wieder treffen möchte. An dieser Stelle möchte ich mich für das Ausprobieren der Sättel, für die angenehme und fröhliche Stimmung und die ausführliche Sattelberatung bedanken. Gabi hat wieder gezeigt, was für eine gute Pädagogin mit vielfältigem Fachwissen und Können im Bereich der Akademischen Reitkunst, der Beziehungsarbeit und der Dualaktivierung sie ist und hat jeden dort abgeholt und weitergebracht, wo er stand.

Melanie mit Marieth Lady Lucinda


Gemeinsames wandern in der Halle. Hier geht es darum, dass sich Luci wie ein Schatten an mein Tempo anpasst. Wenn ich einen Schritt mit großem Rahmen gehe, soll dies auch Luci sofort spiegeln. Bleibe ich stehen, sollte sie auch sofort stehen bleiben. Wichtig hierbei ist, dass beim Antreten immer das Pferd auf meine Aufforderung hin den ersten Schritt macht. Luci ist ganz aufmerksam bei der Sache, ihr Ohr zeigt die ganze Zeit zu mit. Wir gehen sogar im Gleichschritt.

Luci und ich üben das Schulterherein. Hierbei geht es darum, dass der innere Hinterfuß zum Schwerpunkt tritt. Das geht nur, wenn das Pferd entspannt gestellt und gebogen ist. Wenn der Hinterfuß richtig zum Schwerpunkt durchschwingen und dort unter der Masse auffußen kann, läuft die aufgenommene Kraft durch den gesamten Körper und erzeugt Schulterfreiheit. Diese ist beim Reiten besonders wichtig, weil sie zur Stellung im Genick führt und das Pferd am inneren Zügel locker werden lässt.

Vorsichtig hatte ich mit dem Kruppeherein angefangen. Im Lehrgang arbeitet ich weiter daran. Beim Kruppeherein tritt das Pferd mit dem äußeren Hinterbein zum Schwerpunkt. Luci hat super mitgemacht und mir meine Fehler verziehen. Wir haben eine gute Basis, um bis zum nächsten Lehrgang daran zu arbeiten.

Conny mit Juri


Conny bei der Arbeit mit den Dualgassen. Die Dualaktivierung eine eine hervorragende Unterstützung bei der Ausbildung und Gymnastierzung der Pferde und unterstützt die Ausbildung im Sinne der Akademischen Reitkunst. Hier arbeitet Conny mit dem Dreieck. Gabi erklärt, dass die Pferde selbstständig in die Gassen gehen müssen. Dafür muss man die Zügel aus der Hand geben.

Wenn man durch das Dreieck geritten ist, wechselt man jedes Mal die Hand. Es gibt verschiedene Zugänge zum Dreieck. Conny schaut in die Richtung, in die sie nach den Gassen reiten möchte.


Die Vorbereitung in den Gassen hilft den beiden später beim Lösen. Es hat sich gelohnt.

Ingeborg mit Naileen

Ingeborg übt das Terre A Terre hier in einer Renvers-Stellung.

Ingeborg übt die Piaffe. Noch kommt die Vorhand zu weit unter den Pferdekörper.

Die Piaffe wird hier in einem leichtem Vorwärts geübt.
Sabine mit Mjölnir


Sabine übt mit Mjölnir das Kruppeherein.

Sabine in der Quadratvolte nach der Wendung um das Hütchen.
Friederike mit Pelle
Leider habe sehr wenige Fotos von Pelle und Friederike. Pelle war sehr aufgeregt, es war seine erste Reise weg von seinem Kumpels. Deshalb wurde er zunächst an der Longe mit Hilfe der Arbeit mit den Gassen gelöst. Ich durfte auf ihm auch eine Runde reiten, um den Sattel zu testen. Ist ein ganz feines Pony.

weitere Bilder folgen...
 
Melanie Hille
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